Mittwoch, 11. Mai 2016

Am 5.6. dürfen die Schweizer sich selbst eine wichtige Frage beantworten - ich versuche dabei zu helfen

Liebe Blogleser,

seit einiger Zeit, nehme ich Kontakt mit Menschen auf, die ihren Hauptwohnsitz in der Schweiz haben und mit denen ich privat oder geschäftlich schon einmal zu tun hatte. Dazu nutze ich (nachdem ich mich in Erinnerung gebracht habe) folgenden Wortlaut:

Der Grund meines Schreibens heute, ist aber ein anderer.
Ich bin ja seit Jahren für das Grundeinkommen unterwegs und in diesem Jahr dürfen alle Schweizer darüber abstimmen, ob das in die Schweizer Verfassung mit aufgenommen wird. Das finde ich fantastisch. Allerdings sind auch die Schweizer Mainstreammedien sehr skeptisch, wie in diesem Beitrag zu sehen. Einen Grund dazu gibt es aber nicht, was mir bei der aufmerksamen Verfolgung der langen Nacht (6h) des Grundeinkommens im Theater Basel 


sehr deutlich geworden ist. Es ist zur Abstimmung auch ein Buch heraus gekommen, welches in Ausschnitten hier vorgelesen wird.
Wenn Du, oder die Schweizer Freunde und Kollegen noch Fragen zum Grundeinkommen haben, so könnt ihr gern bei mir anfragen. Ich versuche noch vor der Abstimmung, alle skeptischen Bedenken aus dem Weg zu räumen, da die Schweiz hier eine Chance hat, die man nicht einfach so verstreichen lassen sollte.
Deshalb kannst Du diese E-Mail auch gerne an alle die Du kennst weiterleiten. So bleiben die Links erhalten und jeder hat dann meine E-Mail-Adresse für Rückmeldungen :-).

Aus Leipzig grüßt
Volkmar

Wenn ihr Lust habt, so tut es mir gleich. Ich bin gespannt auf  Reaktionen und auf das Ergebnis

Kommentare:

  1. Einige Gedanken zur langen Nacht des Grundeinkommens am 02.Mai in Basel in der Schweiz findet ihr hier:
    http://onlineredakteur54.blogspot.de/2016/05/die-lange-nacht-des-grundeinkommens-2.html

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  2. Bei dem bedingungslosen Grundeinkommen geht es um Fragen des Arbeitslebens und der Arbeitsmotivation - besonders im Niedriglohnsektor. Wer macht die einfachen, schlecht bezahlten Arbeiten, wenn niemand dazu gezwungen ist? Wer putzt die Klos und wer sortiert den Müll?

    Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht funktional die soziale Teilhabe und Teilnahme am gesellschafltichen Leben. Es ist an keine konkrete Gegenleistung geknüpft, sondern basiert auf der optimistischen Annahme, daß der Bezieher sich als dankendes Entgegenkommen in die Gesellschaft nützlich einbringt.

    Ob das bedingungslose Grundeinkommen eine soziale Utopie bleibt, hängt neben seiner gesellschaftlichen Akzeptanz von dessen konkreter Gestaltung und Finanzierbarkeit ab sowie von der Höhe des zu zahlenden Grundeinkommens und der Anzahl der Bezieher in einem Land. In Zeiten zunehemenden Arbeitsplatzabbaus und weiterer Technisierung und Computerisierung sind jedoch alternative Einkommensformen heute dringender denn je.

    Bedingungsloses Grundeinkommen - eine Utopie? - Torpedo63-Blog

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