Donnerstag, 14. März 2019

Wir suchen die „Leipziger für Grundeinkommen“ aller Parteien und Wählervereinigungen


Eine Gruppe unabhängiger BGE-Befürworter kandidiert und unterstützt alle Leipziger für Grundeinkommen

Leipzig, den 22.03.2019

Die Sympathisanten der Initiative Grund­einkommen Leipzig benötigten bis zum 21. März 2019 in allen Wahlkreisen der Stadt jeweils 24 Unterschriften, damit Leipziger für Grund­einkommen wählbar werden. Die Ziele der Gruppe richten sich auf ein von Existenzangst befreites Miteinander aller Menschen aus. Volkmar Kreiß, Kandidat des Wahlkreises Süd und langjähriger Mitstreiter der Initiative ‚Bedingungsloses Grundeinkommen Leipzig‘ meint dazu: „Wir sind für eine Stadt­politik, die allen Bürgerinnen und Bürgern menschlich nutzt.“ Schon in der Vorwahlzeit treten sie mit Kandidaten anderer Parteien und Wähler­vereinigungen in Kontakt, um zu erfahren, wie diese zum Grundeinkommen stehen. Die Kandidaten der Leipziger für Grundeinkommen sind sich einig: Wir unterstützen alle, die wie wir Leipziger für Grundeinkommen sind. Die langjährige Erfahrung bei Veranstaltungen und Aktionen zeigt uns, dass schon heute mindestens ein Drittel der Mitglieder von politischen Organisationen/Parteien sich ein Grundein­kommen vorstellen können. Die Leipziger für Grundeinkommen werden dies aufzeigen.
Liebe Leipziger! Wir haben es geschafft, dass (noch nicht amtlich bestätigt) 3 Wahlkreise auf ihren Stadtratswahlzetteln 'Leipziger für Grundeinkommen' stehen haben werden. Nun bitten wir alle anderen Kandidaten die sich in anderen Parteien und Wählervereinigungen ebenso wie wir, offen für ein Grundeinkommen nach der Definition des Netzwerk Grundeinkommen eintreten, bei uns zu melden. Gerne machen wir für diese Personen in der Vorwahlzeit Werbung.




























Freitag, 8. Februar 2019

Buchvorstellung zum Grundeinkommen zur Buchmesse in Leipzig


Die Einführung des Grundeinkommens aus historischer Perspektive



DanielWeißbrodt’s Utopie: „Kurzer Abriss der Deutschen Geschichte 2022 – 2050“ beschäftigt sich mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen aus einer fiktiven historischen Perspektive.
Es wird in romanhafter Sprache geschildert, wie in dem genannten Zeitraum die politische und gesellschaftliche Lage dazu führte, dass Anfang der 2030-er Jahre ein Grundeinkommen in Deutschland eingeführt wurde.
Und wie aus dieser politischen Entscheidung ein gesellschaftlicher Wandel erfolgte, der viele Felder des gesellschaftlichen Lebens betraf. Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt, Militär aber besonders die Ökonomie sind Hauptschwerpunkte in dieser Erzählung.

Am Freitag, dem 22.03.2019 gibt es die Gelegenheit im Rahmen der Leipziger Buchmesse
den Autor im Haus der Demokratie im Café ab 20.00 Uhr live zu begegnen. Der Eintritt ist frei.
(Alternativ gibt es am 23.03. im HAL Atelierhaus, Hildegardstr. 49 in 04315 Leipzig ab 20.00 Uhr einen weiteren Termin.)

Erleben Sie den historischen Moment wenn sein CDU-Bundeskanzler mit dem Namen Vincent Albrecht 2031 das Grundeinkommen in Deutschland einführen lässt!

Wer noch etwas mehr vom Inhalt des Buches erfahren möchte, sei auf diese Rezension verwiesen.

Käuflich erwerben kann man das Buch natürlich bereits jetzt.

Neben diesem Werk gibt es noch ein neu erschienenes Sachbuch, zum Thema Grundeinkommen. Es heißt: "Digitalisierung? Grundeinkommen!" und enthält Beiträge verschiedener Autoren. Auch hier wird es eine Buchvorstellung zur Buchmesse Leipzig geben. Der Termin ist der 23.03.2019 von 15.30 - 16.00 Uhr auf dem Neuen Messegelände IG Autorinnen und Autoren, Halle 4, E 209.

Nähere Infos zum Buch inkl. Leseprobe findet man hier.

Montag, 21. Januar 2019

Regionaltreffen Ost des Netzwerkes Grundeinkommen





Am Samstag, dem 11.01. fand von 11.00 - 17.00 Uhr in Leipzig das Regionaltreffen Ost des bundesweiten Netzwerkes Grundeinkommen statt. 
Dabei hatte sich wieder einmal das Haus der Demokratie und sein Raum im Erdgeschoß als gute Location erwiesen.

Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg waren geladen um sich gemeinsam zum Thema Grundeinkommen zu informieren und auszutauschen.
Dabei hatten wir als Initiative vor Ort die Aufgabe, für die Bereitstellung von Speis und Trank zu sorgen. Das war durchaus eine kleine Herausforderung, vor allen Dingen zeitlicher Natur. Am Ende waren aber die Tische gedeckt und für das leibliche Wohl gesorgt. Vielen Dank an die fleissigen Helfer. Bei über 30 Personen gab es zu keiner Zeit Engpässe bei der kulinarischen Versorgung!

Thematisch beschäftigten wir uns zunächst mit einer Buchvorstellung von Daniel Weißbrodt. Als Kulturwissenschaftler hatte er es sich zur Aufgabe gemacht, einen utopischen Roman mit dem Titel "Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022 - 2050. Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und unsere Gesellschaft verändert hat" zu verfassen.
Der Autor war selbst mit anwesend, beschrieb sein Werk und konnte so mit Rat und Tat bei den auftauchenden Fragen zur Seite stehen. Dem Autor ist besonders wichtig, Denkimpulse zu schaffen um eine Gesellschaft neu zu denken. Keineswegs würde er sich darauf festlegen, dass die Geschichte genauso geschehen muß wie er es in seinem fiktiven Roman beschreibt.

Das Buch wird zur Buchmesse Leipzig im März auch noch einmal offiziell vorgestellt.
Bereits jetzt kann man sich ein Exemplar käuflich erwerben.

 Nach einer Mittagspause, die einige der Anwesenden für einen kulturellen Ausflug zur in der Nähe befindlichen Paul-Gerhard-Kirche nutzten, eine Glockenturmbesteigung inklusive, gab es einen Vortrag von Ronald Blaschke zur Höhe des Existenz- und Teilhabeminimums. Dabei kam er in seinen Ausführungen in etwa zu der selben Höhe was den Geldbetrag betraf wie Daniel Weißbrodt in seinem vorher vorgestellten Roman was die Höhe des Grundeinkommens anging.

 Danach folgte ein Gedankenaustausch der Anwesenden wie das 15-jährige Bestehen des Netzwerkes Grundeinkommen um den 05.07.2019 begangen werden könnte. Ein Vorschlag, der auf breite Zustimmung stieß, wäre eine "Sternwanderung". Vertreter des Netzwerkes aller Bundesländer treffen sich auf dem Brocken im Harz, um dort ein Banner aus 16 jeweils mitgebrachten Teilen medienwirksam zusammen zu fügen. Dieser Vorschlag wird bei der kommenden Mitgliederversammlung in Fankfurt eingebracht.

Ein nächstes Regionaltreffen Ost soll voraussichtlich im Herbst in Weimar stattfinden.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Hartz-IV-Debatte im Sächsischen Landtag

Medial wahrscheinlich wenig beachtet war es der Leipziger Inernet Zeitung eine Nachricht wert.

Am 14. Dezember debattierte der Sächsische Landtag nicht nur über den Wald, sondern auch über „Armut per Gesetz“. Die Linksfraktion hatte den Prioritätenantrag „Hartz IV abschaffen – sanktionsfreie Grundsicherung einführen!“ (Drucksache 6/15521) gestellt. Immerhin diskutiert ja die SPD mittlerweile über die Abschaffung von „Hartz IV“ und eine ehrlichere Grundsicherung für Arbeitslose. Aber wirklich streitbar zeigten sich nach der Debatte eher Linke und Grüne. 

Donnerstag, 1. November 2018

SPD und die Debatte ums Grundeinkommen

Viele fragen sich, wie hält es die SPD mit dem Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen"? Dass die Diskussion zu diesem Thema durchaus vorhanden ist, konnte man schon vor einiger Zeit erkennen, als Berlins Oberbürgermeister Michael Müller medienwirksam von seiner Idee eines solidarischen Grundeinkommens sprach. Damit aber von der Grundintension eines Bedingungslosen Grundeinkommens abwich.

Einen schönen Einblick zur Lage der SPD zu diesem Thema gab es nun in einem Artikel von Tobias Heimbach in der Zeitung "Welt".

Deutlich wurde, dass bei der Basis, den einfachen SPD-Mitgliedern, das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen größeren Zuspruch erfährt als bei den Funktionären. 
Noch ist die Skepsis bei altgedienten SPD-Führungskräften wie Stegner groß.

Doch es gibt auch anderweitige Enwicklungen wie die von Simone Lange, Flensburger SPD-Oberbürgermeisterin und Befürworterin eines Bedingungslosen Grundeinkommens.
Sie will zudem als Kandidatin für den Parteivorsitz gegen Andrea Nahles kandidieren.