Unsere Leipziger Initiative ist im Bundesdeutschen Netzwerk Grundeinkommen eingetragen. Somit wurden wir auch zum Regiotreffen Ost eingeladen. Mit uns drei Personen aus Leipzig waren wir insgesamt 20 Leute.
Am Vormittag tauschten sich die Initiativen über ihre Aktionen aus und Reimund Acker berichtete den Teilnehmern von der Arbeit des Netzwerkes. Auch wurde die Broschüre 'Mehr Freiheit durch Grundeinkommen' vorgestellt. Wir haben diese schon während der Degrowth-Konferenz und in der Woche des Grundeinkommens in der Stadt Leipzig verteilt (Bericht folgt).
Die Magdeburger haben es sich nicht nehmen lassen, in der Mittagspause für alle Gäste zu kochen und einen Stadtrundgang durchzuführen.
Am Nachmittag gab es noch drei Workshops.
Alle Teilnehmer sind sich einig, dass solche Treffen eine sinnvolle Ergänzung zu ihren sonstigen lokalen Aktionen ist.
Sonntag, 28. September 2014
Mittwoch, 3. September 2014
Grundeinkommen 'Irrweg oder Ausweg?'
bereits am 30.06.2014 haben wir Davids Vortrag für die öffentliche Weiterverwendung auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung gestellt.
Wir empfehlen ihn als kleinen Einstiegsfilm für einen Diskussionsabend:
Die Idee "Bedingungsloses Grundeinkommen" ist eine gesellschaftliche und politische Vision, die gehörig an unseren gewohnten Sichtweisen rüttelt.
Zentrale Begriffe wie Arbeit, Einkommen, Freiheit und Solidarität werden aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet.
Was ist dran an dieser Idee und welche Chancen hält sie vielleicht für unser Zusammenleben bereit? Falls jemand englisch sprechende Bekannte hat, kann die englische Version hier sehen.
David scheute sich auch nicht auf einer der Leipziger Mahnwachen vom BGE zu berichten:
Dienstag, 2. September 2014
Grundeinkommensstand auf der 'degrowth-Konferenz' im Hörsaalgebäude der Uni
noch bis zum 6. September 2014 kann ein jeder im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig den Markt der Möglichkeiten besuchen. Wir freuen uns, dass außer uns auch der Lindentaler mit Grundeinkommen vertreten ist und dass genügend Platz für das Bodenplakat vorhanden ist. Unser Flyertisch steht in der ersten Etage im Hörsaalgebäude (Foto).Während der Konferenz wird es vier Veranstaltungen geben, die das BGE als Thema haben. Infos dazu auf grundeinkommen.de
Hier geht es zu den aufgezeichneten Vorträgen.
Freitag, 25. April 2014
Grundeinkommen und Komplementärwährung für Leipzig - Stadtpolitik für Alle
Für
die kommunale Verwaltung ist es immer wieder schwierig, allen Wünschen
der Bürger in der Gemeinde nachzukommen. So ist auch für den aktuellen
Leipziger Haushaltsplan eine Neuverschuldung nötig. Mit jeder
Neuverschuldung macht sich die Stadt abhängiger von Menschen (und
Institutionen), denen die eigene
Gewinnmaximierung wichtiger ist, als die Stadt.
Die
Überlegung, die ich in diesem Artikel anstellen möchte, soll allen
Menschen in Leipzig dienen. Es soll auf alle anderen Kommunen
übertragbar sein.
Alle hilfreichen Informationen gibt es bereits im WWW und sind im Text anklickbar:
Anfangen möchte ich mit der grundsätzlichen Aufklärung, wie unser jetziges Geldsystem funktioniert. Dazu gibt es einen Ausschnitt (1min23sec) aus dem Vortrag von Eckart Rülke (attac Chemnitz), der die Geldschöpfung aus dem Nichts sehr gut erklärt.
Wie man von der Geldschöpfung zur Komplementärwährung kommt, zeigt ein Interviewausschnitt (bis 5min oder 6min 24sec) mit Bernhard Lietaer (ehem. belgischer Zentralbänker).
Als ein Beispiel dient die Stadt Gent/Belgien, die erfolgreich die Komplementärwährung Toreke eingeführt hat. Die Studie in der das belgische Beispiel (PDF) steht,
ist von Frau Anna-Lisa Schmalz und enthält auch wertvolle rechtliche
Informationen, die für einen Arbeitskreis in der Stadt herangezogen
werden könnten, um eine Einführung hier in Leipzig zu prüfen.
Das Konzept "Ideen für Leipzig – Lindentaler verändern die Stadt"
berücksichtigt durch eine monatliche Gutschrift jeden Bewohner
Leipzigs. Dieses 'Grundeinkommen' macht Aktivitäten für jeden möglich.
Was gefördert wird bestimmen die Bewohner und die Verwaltung. So
nützt die Komplementärwährung allen.
Hier noch einmal Bernard Lietaer (1min 10sec) mit seiner Beschreibung der Komplementärwährung.
Bitte
nutzt die Kommentarfunktion oder besser: kommt zu den regelmäßigen
Treffen der Initiative Grundeinkommen Leipzig oder zu einer Lindentalerveranstaltung ins Haus der Demokratie Leipzig.
Dieses Konzept wird noch einmal zur Diskussion vorgestellt (Termin steht noch nicht fest).
Mittwoch, 5. März 2014
Grundeinkommen statt Urheberrecht
Auf einen interessanten Literaturtipp möchte ich drauf hinweisen:
Hier geht es zum Literaturhinweis
Der Titel "Grundeinkommen statt Urheberrecht - Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt" hat genau das Thema auf der Agenda welches mich selber auch sehr beschäftigt, da ich eben genau in der kreativen Welt zu Hause bin und selbst erschaffte Werke auf den Markt bringe.
Dass das Grundeinkommen gerade hier meiner Meinung nach, eine völlig neue Alternative ermöglicht, die genau das zum Ziel hat, was doch im eigentlichen Sinne bei der ganzen Erschaffung von Kunst im Mittelpunkt stehen sollte, nämlich das Schaffen von Kunst an sich und nicht der Kommerz, das wurde in den endlosen Debatten, die ich bisher zu dem Thema Musik in Zeiten digitaler Distribution vernommen hatte nur selten wirklich erwähnt.
Schön, dass sich hier jemand mit der Thematik auseinandergesetzt hat.
Ich hab das Buch noch nicht selber bestellt, aber ich werde wohl nicht mehr lange zögern.
Ich hoffe, es ist auch für andere ein guter Einstieg in diese Problematik!
Das Thema wurde auch auf diesem Blog aufgegriffen:
Zum Blog von CARTA e.V.
Es ist auch deswegen wichtig, weil somit die Möglichkeit besteht, gerade die Kreativen und Kulturschaffenden als Befürworter der Grundeinkommensidee zu gewinnen!
Hier geht es zum Literaturhinweis
Der Titel "Grundeinkommen statt Urheberrecht - Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt" hat genau das Thema auf der Agenda welches mich selber auch sehr beschäftigt, da ich eben genau in der kreativen Welt zu Hause bin und selbst erschaffte Werke auf den Markt bringe.
Dass das Grundeinkommen gerade hier meiner Meinung nach, eine völlig neue Alternative ermöglicht, die genau das zum Ziel hat, was doch im eigentlichen Sinne bei der ganzen Erschaffung von Kunst im Mittelpunkt stehen sollte, nämlich das Schaffen von Kunst an sich und nicht der Kommerz, das wurde in den endlosen Debatten, die ich bisher zu dem Thema Musik in Zeiten digitaler Distribution vernommen hatte nur selten wirklich erwähnt.
Schön, dass sich hier jemand mit der Thematik auseinandergesetzt hat.
Ich hab das Buch noch nicht selber bestellt, aber ich werde wohl nicht mehr lange zögern.
Ich hoffe, es ist auch für andere ein guter Einstieg in diese Problematik!
Das Thema wurde auch auf diesem Blog aufgegriffen:
Zum Blog von CARTA e.V.
Es ist auch deswegen wichtig, weil somit die Möglichkeit besteht, gerade die Kreativen und Kulturschaffenden als Befürworter der Grundeinkommensidee zu gewinnen!
Abonnieren
Posts (Atom)