Samstag, 4. Oktober 2014

Plakataktion in der Woche des Grundeinkommens

"Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?" Mit dieser klassischen Einstiegsfrage, diesmal allerdings gedruckt auf ein 2x3 Meter Bodenplakat, haben wir uns in der Woche des Grundeinkommens in die Innenstadt begeben und sind dadurch schnell mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen.

Was würden Sie arbeiten? Diese Frage hat die Menschen ganz unterschiedlich getroffen. Manche gingen ganz schnell weiter, manchen wurde ein Schmunzeln entlockt und wieder andere kamen aus dem Grübeln gar nicht mehr heraus. Über das Plakat gestolpert sind aber am Ende alle irgendwie.




Was würden Sie arbeiten? An drei Tagen wurden für unsere Umfrage insgesamt über 350 Kreuze abgegeben (Mehrfachnennung war erlaubt) und dutzende Flyer und Infohefte verteilt. In Puncto Sensibilisierung der Menschen und Öffentlichkeitswirkung unserer Initiative ein großer Erfolg.

Was würden die Leute nun tun? Hier sind die Ergebnisse unserer nicht repräsentativen Umfrage*:

Der Großteil würde das Gleiche weiter arbeiten wie bisher. Den zweiten Platz teilen sich die berufliche Weiterbildung, mehr Engagement im Sozialen und in der Kultur und das Nehmen einer Auszeit.

Wir bedanken uns noch mal herzlich bei allen, die mit überlegt, diskutiert und ihr Kreuz gemacht haben!


*Anmerkung: Über den Hintergrund der TeilnehmerInnen sowie darüber, wer wie viele Kreuze gemacht hat, wurden keine Daten erhoben.

Sonntag, 28. September 2014

Regiotreffen in Magdeburg

Unsere Leipziger Initiative ist im Bundesdeutschen Netzwerk Grundeinkommen eingetragen. Somit wurden wir auch zum Regiotreffen Ost eingeladen. Mit uns drei Personen aus Leipzig waren wir insgesamt 20 Leute.
Am Vormittag tauschten sich die Initiativen über ihre Aktionen aus und Reimund Acker berichtete den Teilnehmern von der Arbeit des Netzwerkes. Auch wurde die Broschüre 'Mehr Freiheit durch Grundeinkommen' vorgestellt. Wir haben diese schon während der Degrowth-Konferenz und in der Woche des Grundeinkommens in der Stadt Leipzig verteilt (Bericht folgt).
Die Magdeburger haben es sich nicht nehmen lassen, in der Mittagspause für alle Gäste zu kochen und einen Stadtrundgang durchzuführen.


Am Nachmittag gab es noch drei Workshops.
Alle Teilnehmer sind sich einig, dass solche Treffen eine sinnvolle Ergänzung zu ihren sonstigen lokalen Aktionen ist.

Mittwoch, 3. September 2014

Grundeinkommen 'Irrweg oder Ausweg?'

bereits am 30.06.2014 haben wir Davids Vortrag für die öffentliche Weiterverwendung auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung gestellt.
Wir empfehlen ihn als kleinen Einstiegsfilm für einen Diskussionsabend:
 
Die Videobeschreibung verrät uns Folgendes:
Die Idee "Bedingungsloses Grundeinkommen" ist eine gesellschaftliche und politische Vision, die gehörig an unseren gewohnten Sichtweisen rüttelt.
Zentrale Begriffe wie Arbeit, Einkommen, Freiheit und Solidarität werden aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet.
Was ist dran an dieser Idee und welche Chancen hält sie vielleicht für unser Zusammenleben bereit? Falls jemand englisch sprechende Bekannte hat, kann die englische Version hier sehen.
David scheute sich auch nicht auf einer der Leipziger Mahnwachen vom BGE zu berichten:

Dienstag, 2. September 2014

Grundeinkommensstand auf der 'degrowth-Konferenz' im Hörsaalgebäude der Uni

noch bis zum 6. September 2014 kann ein jeder im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig den Markt der Möglichkeiten besuchen. Wir freuen uns, dass außer uns auch der Lindentaler mit Grundeinkommen vertreten ist und dass genügend Platz für das Bodenplakat vorhanden ist. Unser Flyertisch steht in der ersten Etage im Hörsaalgebäude (Foto).
Während der Konferenz wird es vier Veranstaltungen geben, die das BGE als Thema haben. Infos dazu auf grundeinkommen.de

Hier geht es zu den aufgezeichneten Vorträgen.

Freitag, 25. April 2014

Grundeinkommen und Komplementärwährung für Leipzig - Stadtpolitik für Alle



Für die kommunale Verwaltung ist es immer wieder schwierig, allen Wünschen der Bürger in der Gemeinde nachzukommen. So ist auch für den aktuellen Leipziger Haushaltsplan eine Neuverschuldung nötig. Mit jeder Neuverschuldung macht sich die Stadt abhängiger von Menschen (und Institutionen), denen die eigene Gewinnmaximierung wichtiger ist, als die Stadt.
Die Überlegung, die ich in diesem Artikel anstellen möchte, soll allen Menschen in Leipzig dienen. Es soll auf alle anderen Kommunen übertragbar sein.
Alle hilfreichen Informationen gibt es bereits im WWW und sind im Text anklickbar:
Anfangen möchte ich mit der grundsätzlichen Aufklärung, wie unser jetziges Geldsystem funktioniert. Dazu gibt es einen Ausschnitt (1min23sec) aus dem Vortrag von Eckart Rülke (attac Chemnitz), der die Geldschöpfung aus dem Nichts sehr gut erklärt.
Wie man von der Geldschöpfung zur Komplementärwährung kommt, zeigt ein Interviewausschnitt (bis 5min oder 6min 24sec) mit Bernhard Lietaer (ehem. belgischer Zentralbänker).
Als ein Beispiel dient die Stadt Gent/Belgien, die erfolgreich die Komplementärwährung Toreke eingeführt hat. Die Studie in der das belgische Beispiel (PDF) steht, ist von Frau Anna-Lisa Schmalz und enthält auch wertvolle rechtliche Informationen, die für einen Arbeitskreis in der Stadt herangezogen werden könnten, um eine Einführung hier in Leipzig zu prüfen.
Das Konzept "Ideen für Leipzig – Lindentaler verändern die Stadt" berücksichtigt durch eine monatliche Gutschrift jeden Bewohner Leipzigs. Dieses 'Grundeinkommen' macht Aktivitäten für jeden möglich. Was gefördert wird bestimmen die Bewohner und die Verwaltung. So nützt die Komplementärwährung allen.
Hier noch einmal Bernard Lietaer (1min 10sec) mit seiner Beschreibung der Komplementärwährung.
Bitte nutzt die Kommentarfunktion oder besser: kommt zu den regelmäßigen Treffen der Initiative Grundeinkommen Leipzig oder zu einer Lindentalerveranstaltung ins Haus der Demokratie Leipzig.

Dieses Konzept wird noch einmal zur Diskussion vorgestellt (Termin steht noch nicht fest).